| Der Begriff Psychomotorik beschreibt die Wechselwirkung zwischen der Bewegungs- und Handlungskompetenz des Menschen einerseits und seiner Befindlichkeit andererseits. |
Zielgruppe Die Psychomotoriktherapie richtet sich vorwiegend an Kinder und Jugendliche, die in ihrer Wahrnehmung, in ihrer Art sich zu bewegen und zu handeln und damit in ihren Entwicklungs-, Ausdrucks-, und Beziehungsmöglichkeiten beeinträchtigt sind. Dies kann sich äussern in: - motorischer Unruhe, Ungeschicklichkeit, Gehemmtheit
- Selbststeuerungs- Konzentrations-, Aufmerksamkeits-, Planungsschwierigkeiten
- Unsicherheiten in der räumlichen Orientierung
- kleinkindlichem Verhalten, aggressivem Verhalten, Ängstlichkeit,
- Entwicklungs- und Lernstörungen
Angebot Das Angebot der Psychomotorik an der Primarschule Embrach umfasst folgende Interventionsformen: Kind- bzw. fallbezogene Interventionen - Abklärung / Diagnostik / Indikation
- ambulante Gruppen- und Einzeltherapie
- integrative Förderung eines Kindes im Klassenverband bei spezifischer Indikation
- therapiebegleitende Massnahmen (Gespräch, Beratung, Unterrichtsbesuch, interdisziplinäre Zusammenarbeit)
Fachbezogene Interventionen - Fachberatung, fachbezogene interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Prävention (Arbeit in und mit Klassen)
Interventionsziele Die oben aufgeführten Interventionsformen haben folgende Zielsetzungen: - Förderung von spezifischen psychomotorischen Entwicklungsaufgaben
- Entwicklung neuer Kompetenzen im allgemeinen Tun, im Beziehungsverhalten und im schulischen Lernen
- Stärkung von Ressourcen und Selbstwertgefühl
- Hilfestellung für Kind und Umfeld im Umgang mit psychomotorischen Problemen
- Vermittlung von Kenntnissen betreffend psychomotorischer Entwicklung und Förderung
Zuweisung Sie erfolgt via Schulleitung durch Lehrpersonen in Kindergarten und Schule, sowie durch andere Fachpersonen. Bei Fragen wenden sie sich bitte an die Therapiestelle im Schulhaus Dorf Tel: 044 865 08 91 E-Mail: daniel.jucker@ps.embra.ch / eva.allemann@ps.embra.ch |